Sprache: F I

willi mosimann

willi mosimann
willi mosimann
Wohnort:
Beruf:
Jahrgang: 1948








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor einer Stunde Kommentar zu
Trump und Sommaruga oder wenn Zwei das Gleiche tun....
@Elsi D. Stutz
Meine Fragen zu ihrem Beitrag:
Warum würde die Schweiz von einem FHA mit den USA mehr profitieren?
Warum hat SS gegen das Schweizer Stimmvolk gehandelt?
Welcher Deal hat SS hinter dem Rücken der Stimmvolks abgeschlossen?
-
Vor 8 Stunden Kommentar zu
JA zur Begrenzungsinitiative​: Risiken in Kauf nehmen!
Herr Wobmann, sie vertreten eine Meinung die sich rückwärtsorientiert, genauso wie ihre Partei. Die Zukunft wird noch viel mehr Veränderungen bringen ob diese alle besser sind sei dahingestellt. Wie mündig und wach die Bürger sind werden sie am 17.5.2020 sehen.
Nur einfach etwas zu zerschlagen ohnen einen Plan wie es weitergehen soll, ist schlicht keine Option, schon gar nicht in der aktuellen Zeit.
Für mich und ich hoffe für die Mehrheit der Wähler kann es daher nur ein klares NEIN geben
-
Vor einem Tag Kommentar zu
JA zur Begrenzungsinitiative​: Risiken in Kauf nehmen!
Herr Wobmann, Sie können gut wieder ins Jahr 1972 zurück. Die Mehrheit des Schweizer Volkes will das bestimmt nicht, daher NEIN zur Kündigungsinitative.
-
Vor einem Tag Kommentar zu
Mehr Toleranz auch gegenüber der katholischen Kirche
@Willi Frischknecht, wenn sie mal ihre SVP Brille ablegen, würden sie sehen das dies kein Bashing ist sondern eine ganz normale Kritik.

So viel zum Thema Regierung.

Die Regierung der Schweiz besteht aus den sieben Mitgliedern des Bundesrates. Die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident ist jeweils für ein Jahr gewählt und gilt in dieser Zeit als «Primus inter pares», als Erster unter Gleichgestellten.

​Ihr SVP Wähleranteil spielt hier keine Rolle
-
Vor einem Tag Kommentar zu
Die Versuchungen einer politischen Alleinherrschaft
Herr Knall,
Die Nazizeit darf NIE vergessen werden, all diese Greuel und Ungerechtigkeiten, notabene von einem Nationalisten ausgelöst, darf mit keinem anderen Ereignis verglichen werden.
Nebenbei: es geht hier auch um die AfD, wenn sie sich noch erinnern (Ministerpräsidentenw​a​hl in Thüringen)

-
Vor 2 Tagen Kommentar zu
Mehr Toleranz auch gegenüber der katholischen Kirche
Herr Frischknecht, lesen sie mal alle Beiträge durch, dann finden sie es vielleicht heraus.
Auslöser ist der Beitrag von Karlos Gutier mit dem Titel
"Die Zukunft Europas wird sowieso muslemisch sein."

Nebenbei: Ich vertraue unserer Regierung sicher mehr zu als einem selbsternannten Retter der Schweiz.
-
Vor 2 Tagen Kommentar zu
Das Mass ist voll
Herr Matt, sie sprechen mir aus dem Herzen, Danke
-
Vor 2 Tagen Kommentar zu
Die Schweiz braucht das institiutionelle Rahmenabkommen
Herr Schweizer

Das Landverkehrsabkommen ist eines von sieben Abkommen, welches die Schweiz 1999 mit der EU abschloss ("Bilaterale I"). Mit dem Landverkehrsabkommen konnte die Schweiz die Zusammenarbeit mit der EU im Verkehrsbereich langfristig absichern und die Verlagerungspolitik im europäischen Kontext verankern. Es trat nach klarer Zustimmung des Volks zu den "Bilateralen I" per 1. Juni 2002 in Kraft.
Zentraler Aspekt des Landverkehrsabkommens​ ist die EU-seitige Anerkennung der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA), mit welcher die Schweiz für eine Lastwagenfahrt von Grenze zu Grenze im Mittel 325 Franken verlangen darf. Auch das Nacht- und Sonntagsfahrverbot im Lastwagenverkehr konnte mit dem Abkommen abgesichert werden. Im Gegenzug liess die Schweiz 40-Tonnen-Lastwagen zu, was die Effizienz des Strassenverkehrs erhöhte. Damit erreichte die Schweiz eine koordinierte Politik zum Schutz des Alpenraums und die Anerkennung der vom Stimmvolk geforderten Verkehrsverlagerung durch die EU. Das Abkommen steht in engem Zusammenhang mit der Alpeninitiative, welche das Stimmvolk 1994 gutgeheissen hatte.
Auch dem schweizerischen Lastwagengewerbe bringt das Landverkehrsabkommen Vorteile: Die Fuhrhalter erhielten den Zugang zum EU-Markt und die Möglichkeit, zwischen EU-Staaten Kabotagefahrten durchzuführen, also beispielsweise Güter von Deutschland nach Frankreich zu transportieren. Hingegen bleibt der schweizerische Markt vor der Kabotage durch ausländische Transporteure geschützt. Beispielsweise bleiben Transporte von Zürich nach Lausanne durch einen deutschen Lastwagen mit dem Landverkehrsabkommen ausgeschlossen.
Das BAV vertritt als federführendes Amt die Schweiz gegenüber der EU bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Landverkehrsabkommens​.

Nur so nebenbei, wenn die Kündigungsinitiative angenommen wird können sie davon ausgehen, dass auch die BILA I Verträge gekündigt werden.
-
Vor 2 Tagen Kommentar zu
Mehr Toleranz auch gegenüber der katholischen Kirche
@Willi Frischknecht
Sie glauben echt, die SVP inkl. der Weltwoche, Teleblocher, Schweizerzeit betreibe eine unabhängige Informationskampagne?​ Dann sind sie aber sehr sehr leichtgläubig

-
Vor 2 Tagen Kommentar zu
Die Versuchungen einer politischen Alleinherrschaft
@Jürg Wolfensperger,

Fast wie damals? Sohn eines NS-Verbrechers über die AfD
von Robert Bongen und Pia Lenz

"Ich bin der Sohn eines NS-Massenmörders", sagt Niklas Frank. "Seit einiger Zeit sehe ich meinen toten Vater lächeln, weil er sich freut über die Entwicklungen in Deutschland." Vor Jahrzehnten schon hatte Niklas Frank das Leben und die Verbrechen seines Vaters akribisch recherchiert und in dem Buch "Der Vater: Eine Abrechnung" rekonstruiert. "Ich habe den Eindruck, dass das Gedankengut meines Vaters heute in Form der AfD zurückkehrt und es schaudert mich."Er habe deshalb das Bedürfnis, den Deutschen von seinem Vater zu berichten.

Fast wie damals? Sohn eines NS-Verbrechers über die AfD

"Ich bin der Sohn eines NS-Massenmörders", sagt Niklas Frank. Die Entwicklung in Deutschland erschreckt ihn - mit der AfD kehre das Gedankengut seines nationalsozialistisch​en Vaters zurück

Sein Vater Hans Frank war ein früher Weggefährte Adolf Hitlers. Von 1939 bis 1945 war er Generalgouverneur im besetzten Polen - und damit verantwortlich für die Verfolgung und Vernichtung von Millionen Menschen. "Der Schlächter von Polen", so wurde er von seinen Opfern genannt. Wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurde er am 1. Oktober 1946 in Nürnberg zum Tode verurteilt.

Niklas​ Frank verachtet seinen Vater. "Er war ohne jede Gnade. Ohne jede Gnade!", sagt der heute 80-Jährige. Die Unmenschlichkeit, die sein Vater in vielen Sätzen geäußert habe, werde jetzt wieder in Worte und zu Sätzen geformt. "Dass wir laut äußern, dass andere Menschen eventuell sterben müssen, damit unser Volksgefühl richtig bleibt, dass unser Deutschsein richtig bleibt, dass wir Leute verjagen müssen, weil die am deutschen Volkskörper wie böse Würmer saugen - all das ist genau, wie es damals war."

Erschreckend​e Parallelen zur AfD

Von "damals" hat Niklas Frank unzählige Zitate im Kopf, Zitate seines Vaters, ein Großteil davon akribisch festgehalten im Diensttagebuch des Generalgouvernements.​ Immer wieder fühlt er sich erinnert an diese Zitate, wenn er Politikerinnen und Politikern der AfD zuhört. Original-Ton Hans Frank: "Dieses verdammte Gesindel, das hat doch der Führer hinausgefegt aus Deutschland mit einem ungeheuren eisernen Besen." Markus Frohnmaier, heute Bundestagsabgeordnete​r für die AfD, im Jahr 2015: "Ich sage diesem Parteienfilz, diesen linken Gesinnungsterroristen​ ganz klar: wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet."

Als AfD-Chef Alexander Gauland davon sprach, die ehemalige Intergrationsbeauftra​gte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, in Anatolien "entsorgen" zu wollen, da fühlte sich Frank an diesen Satz seines Vaters erinnert: "Wir sind uns klar, dass dieser Mischmasch asiatischer Abkömmlinge am besten wieder nach Asien zurück latschen soll, wo er hergekommen ist."

"Ich traue denen alles zu"

"Was heißt denn 'entsorgen'? Entsorgen heißt ermorden. Das haben die Jungs um meinen Vater in den zwölf Jahren umgesetzt." Ob es zulässig sei, AfD-Politiker mit NS-Verbrechern zu vergleichen? Niklas Frank findet ja. Hitler habe auch noch nicht zu Beginn gesagt: "Wir müssen alle vernichten". Das komme peu à peu. Peu à peu würden die Grenzen verschoben.

"Jagen​ heißt, dass jemand Gewalt ausübt", sagt Niklas Frank zu Alexander Gaulands Satz "Wir werden sie jagen!".

"Ich traue denen alles zu. Zunächst natürlich die Abschaffung einer unabhängigen Justiz und der freien Presse", das sei ganz wichtig für jede Diktatur. "Damit fängt es an und dann geht’s weiter".

Ein Alexander Gauland wisse genau, was er sagt, wenn er am Wahlabend seinen jubelnden Anhängern zurufe: "Wir werden sie jagen!", so Frank: "Kurz nachdem die Nazis mit meinem Vater als Justizminister 1933 die Regierung in Bayern übernahmen, wurde der bayerische Innenminister in Hemd und Unterhosen durch München gejagt. Das ist Jagen, wie es Gauland wohl meint. Oder was ich ihm zu Recht unterstellen kann."
"Jagen heißt, dass jemand Gewalt ausübt, dass jemand mit Prügeln einzelne Menschen jagt, richtig vor sich hertreibt. Die natürlich sofort in Todesangst geraten. Das will er erreichen. Mit so einem Satz sagt er schon: Jungs und Mädels, wenn wir an der Macht sind, zuallererst verbreiten wir Todesangst für alle, die nicht so mit uns sein wollen."
"Ich will sichergehen, dass er wirklich tot ist"

Wie sehr ähneln die heutigen Aussagen der AfD denen der Nationalsozialisten von damals? Niklas Frank ist sich sicher, dass das Gedankengut der Nazis in Form der AfD zurückkehre.

Besonders regt Niklas Frank auf, dass es am Ende immer heiße, man habe es nicht so gemeint. Niemand in der Partei rege sich auf. Dass ein Gauland noch in der Partei sei, das zeige, dass alle AfDler eines Geistes seien. Dies gelte auch für den Umgang mit der NS-Vergangenheit. Wenn der thüringische AfD-Fraktionschef Björn Höcke von einem "Denkmal der Schande" spricht, das sich Deutschland ins Herz seiner Hauptstadt gepflanzt habe, wenn Gauland die Nazizeit als "Vogelschiss" in der deutschen Geschichte bezeichne, die "unsere Identität nicht mehr betreffe", dann geschehe dies auf dem Rücken von Millionen unschuldiger Opfer - mit einer "Hans Frank-gleichen Gnadenlosigkeit".

​Seinen Sohn macht das fassungslos: "Wer Deutschland wirklich liebt - und ich liebe Deutschland, ich finde Deutschland unglaublich schön - wer Deutschland wirklich liebt, hat zuallererst den Schmerz über die zwölf Jahre in sich. Den hat er! Und muss sehen, dass die zwölf Jahre einfach nicht untergegangen sind, sondern, dass dieses Gift, das damals aktiv verbreitet wurde und in Mord und Totschlag geendet hat, weitergegeben wurde."

Das Gift, das einst auch Niklas Franks Vater Hans Frank verbreitet hat. "Der sieht nun aus der Hölle das Treiben der AfD. Und dann nickt er mir triumphierend zu!" Ein Foto seines toten Vaters trägt er in seiner Jackentasche fast immer bei sich. Das Foto, das seinen Vater 1946 nach der Hinrichtung durch den Strang zeigt. "Ich will sichergehen, dass er wirklich tot ist", sagt Niklas Frank.

Quelle:dase​rste.ndr.de
-