Sprache: F
Wirtschaft > Geld- und Währungspolitik,

Nationalrat gewährt weitere Corona-Kredite

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Der Na­tio­nal­rat stockt die Co­ro­na-­Kre­dite um eine wei­tere Tranchhe von ins­ge­samt 770 Mil­lio­nen Fran­ken auf. Hef­tige Dis­kus­sio­nen gab es um die Fi­nanz­hilfe für die Kul­tur, die 34 Mil­lio­nen Fran­ken be­tra­gen soll. Nach dem Wil­len der SVP sollte die­ser Pos­ten ge­stri­chen werden.

Soforthilfe statt Darlehen

Die SVP machte deutlich, dass sie grundsätzlich nicht gegen die Kultur stellt Allerdings habe sie der ersten Soforthilfe von 100.0000 Franken nur unter der Voraussetzung zugestimmt, dass es sich um ein Darlehen handele, betonte ein Abgeordneter der SVP. Nicht einverstanden sei man mit der Umwandlung in a-fonds-perdu-Beiträg​​​e. Das würde die Bundeskasse zu sehr belasten. Doch der Nationalrat stellte klar, dass die 34 Millionen Franken aus der bereits bewilligten Soforthilfe von 100 Millionen Franken stammen. Demnach werden keine neuen Gelder verwendet, weshalb der Rat dieser Finanzhilfe zustimmte.


Weitere Finanzhilfen auch für Flugsicherung

Auch die Flugsicherung profitiert vom neuen Geldsegen der Regierung. Für sie stehen 150 Millionen Franken bereit. Auch hier wurde die SVP überstimmt, die dem Kredit nur dann zustimmen wollte, wenn Bundesrat und Flugsicherung sich auf eine Reduzierung der Kostenstruktur einigen können. Die Linken forderten Gesamtheitsverträge sowie die Einhaltung der Arbeits-, Lohn- und Einstellungsbedingung​​​en, die vor dem Lockdown galten. Auch diese Bedingungen wurden vom Nationalrat mit der Begründung abgewiesen,, dass sich die Regierung nicht in die betrieblichen Abläufe der Flugsicherung einmischen könne.

Neues Geld für Corona-Tests

Von den übrigen 476 Millionen Franken soll der größte Teil in, Corona-Tests investiert werden. Diese Summe in Höhe von 288,5 Millionen Franken kommen aus den bereits genehmigten Finanzhilfen für Sanitätsmaterial. Für die Lagerung von 6.000 Tonnen Ethanol, das für die Herstellung von Desinfektionsmitteln verwendet wird, bewilligte der Rat Kredite in Höhe von 5,82 Millionen Franken, für die Infrastruktur der Bahn wurden 221, 3 Millionen Franken genehmigt.

Corona-Krise noch nicht überstanden

Der Schweizer Finanzminister rechnet mit weiteren Ausgaben im Zusammenhang mit der Pandemie. Er betonte, dass die Corona-Krise noch nicht ausgestanden sei und deshalb auch 2021 weitere Corona-Maßnahmen in dem außerordentlichen Budget berücksichtigt werden sollten. So sollte auch im kommenden Jahr ein großer Teil für Corona-Tests bereitstehen. Es sei mit Schulden in Höhe von 15 Milliarden Franken zu rechnen.

Nicht nur Unternehmen sind durch die Pandemie in finanzielle Schieflage geraten. Auch viele Privatpersonen leben dank Kurzarbeit und Jobverlust am finanziellen Limit, einige müssen Kredite aufnehmen, um ihren Lebensunterhalt während der Krise zu sichern. Das Vergleichsportal kreditvergleich.ch vergleicht die Angebote aller seriöser Kreditanbieter für Privat- und Firmenkredite und sucht mit Hilfe des Kreditrechners das beste Angebot für jeden Kunden heraus. Auf der Unterseite „Kredit Schweiz“ in der Rubrik „Kredit“ informiert das Portal zudem über rechtliche Grundlagen, Konsumentenschutz und weitere wichtige Fakten zum Thema Kredit.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.